Geschlossene Veranstaltung des Arbeitskreises für Seelsorge, Beratung und Supervision im Bereich des EKV und der vier Kölner Kirchenkreise
Hilfreiches in der Begegnung mit Menschen, die traumatisiert wurden
Veranstaltungsdatum: 2. Juli 2025
Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
Gewalt und auch andere furchtbare Erfahrungen hinterlassen Spuren und Wunden in Menschen. Manche Wunden sind so tief, dass sie die Betroffenen ein Leben lang schmerzen und immer wieder neu behandelt werden müssen.
Welche Auswirkungen haben Gewalterfahrungen und Traumatisierungen auf das Leben von Menschen und wie prägen sie auch ihre religiösen Vorstellungen? Welche Grundhaltungen einer traumasensiblen Spiritualität brauchen Betroffene, um in uns Wegbegleiter*innen zu finden bei ihrer Suche nach Gott?
In kurzen Impulsen, unterbrochen von Austauschrunden für die Teilnehmenden, werden grundlegende Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie weitergegeben und nach den theologischen Konsequenzen gefragt.
Ich möchte mit den Teilnehmenden gemeinsam erarbeiten, wie theologische Gedanken so traumasensibel ausgedrückt werden, dass sie Hoffnung stärken und heilsam wirken und nicht wie „Salz in der Wunde“ brennen.
Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr mit einer Andacht und endet nach dem Mittagessen um 13:00 Uhr.